Als ich vor einigen Monaten das erste mal auf Kickstarter landete, stand es fest! Ich wollte unbedingt ein Teil der coolen Ideen und Projekte sein. Doch welches Projekt unterstützen? Eine Idee die mich umhaut und bezahlbar sollte es auch sein. Ich wurde fündig! “Podo” sollte mein erstes Projekt werden.

Der Podo - Nie wieder einen Selfie-Stick benutzen!

Es handelt sich um eine tragbare kabellose Remote-Kamera für das Smartphone. Die Kamera hat einen integrierten Akku und wird über Bluetooth mit eurem Smartphone verbunden. Das coole ist die Rückseite des Podos, mit der ihr die Kamera an jeder Oberfläche befestigen könnt.

Podo Box

Weitere Informationen findet ihr hier

Unboxing - Was bekommt man?

Nach der typisch langen Wartezeit bei Kickstartern Projekten ist mein Podo heute angekommen. Man erhält eine relativ kleine Packung in der sich der Podo, ein Ladekabel und die knappe Anleitung befindet. Das wars auch schon…

Podo Unboxing

Wie funktioniert der Podo?

Der Podo wird ausgepackt und man möchte gleich loslegen. Leider muss man ihn erstmal 1 Stunde laden, also gesagt getan.

Da die aktuelle iPhone App nur als Beta draußen ist, habe ich den Podo mit einem Android Smartphone getestet.

Eine Stunde später kann es losgehen. Erstmal die App laden und den Podo verbinden. Er schaltet sich automatisch beim Verbinden ein und ab, wenn die App geschlossen wird.

Podo Screens Android Phone

Alle Bilder die mit dem Podo gemacht werden, müssen ausgewählt und übertragen werden. Im Schnitt dauert die Übertragung pro Bild etwa 15 Sekunden.

Das coole am Podo ist, dass man ihn an quasi jede Oberfläche kleben kann und so super Gruppenselfies machen kann. Die hintere Fläche kann durch Abwaschen auch immer wieder genutzt werden.

Qualität der Bilder - Gut oder eher nicht gut?

Der Hersteller gibt die Qualität mit 5 Megapixeln an. Zusätzlich spricht der Hersteller von größeren Pixeln auf dem Sensor als bei einem iPhone oder Samsung Smartphone. Hierdurch sollen bessere Bilder entstehen. Ob das so stimmt, habe ich mit einem Testbild versucht herauszufinden.

Podo example Screen

Meine persönliche Meinung der Bilder ist ganz eindeutig “na ja”. Die Qualität erinnert mich an die ersten iPhones. Zudem kommen durch den relativen breiten Bildbereich “chromatische Aberration” dazu. Helle Stellen werden zudem ziemlich überbelichtet.

Fazit

Da es sich bei dem Podo um einen Selfie Stick handelt und nicht um eine Kamera für hochauflösende Fotos, würde ich den Podo trotz der mittelmäßigen Qualität empfehlen. Warum? Weil er super klein ist und in jede Tasche passt. Möchte man mal ein Gruppenselfie machen, können alle auf das Bild ohne das sich irgendjemand den Arm ausrenken muss.

Ist man mal alleine unterwegs kann man praktischerweise auch ohne Probleme ein Selfie mit mehr Abstand machen.